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Margaretha Scherer

Geburtsdatum und -ort
17. Oktober 1910 in Sinsheim

Sterbedatum und -ort
5. Februar 1991 in Israel

Beruf
Verkäuferin, Hausangestellte

Wohnadressen in Sinsheim und den Stadtteilen

  • 1910 bis 1936: Sinsheim, Hauptstraße 82 (aktuelle Nummerierung)

Biografie

Margaretha Scherer war das dritte Kind der Eheleute Moritz Scherer und Anna Scherer geborene Dreyfuß. Ihre Mutter starb, als sie gerade sechs Jahre alt geworden war. Margaretha Scherer besuchte die Volksschule, anschließend die Hauswirtschaftsschule. Ihre kaufmännische Lehre absolvierte sie in einem Konfektionsgeschäft und arbeitete nach Abschluss der Ausbildung dort weiter als Verkäuferin. Margaretha Scherer heiratete am 29. Juli 1936 in Sinsheim den in Heidelberg wohnenden Kaufmann Kurt Nathan Blum. Trauzeugen waren ihr Vater Moritz Scherer und ihr Onkel Max Scherer. Kurt Nathan Blum kam am 18. Juli 1911 in Iggelheim als Sohn des Max Blum und der Helena Blum geborene Fischer auf die Welt. Er arbeitete in Heidelberg bei der Zigarrenfabrik Simon Hochherr, so wie auch Margaretha Scherers Bruder Ludwig. Für ihr Aufgebot musste das Paar nicht nur ihre Geburtsurkunden, sondern auch Urkunden zu ihren Eltern und Großeltern vorlegen. Aufgrund dieser Unterlagen wurde dann festgestellt, dass sie nichtarisch waren. Andere, christliche, Brautleute mussten diese ebenfalls vorlegen und dann neben ihrem Abstammungsnachweis auch mit Unterschrift ihre "Erbgesundheit" bestätigen.

Margaretha und Kurt Nathan Blum wanderten drei Wochen nach ihrer Hochzeit nach Palästina aus. Ihre Reise führte sie über Frankreich, die Schweiz nach Triest und von dort mit dem Schiff "Galilea" nach Palästina. Dort arbeitete Margaretha zunächst als Hausangestellte. In Israel nannte sie sich Miriam. Sie und Kurt Nathan Blum wurden Eltern von zwei Kindern: Hanna (verheiratet mit Prof. Dr. Rafael Wertheim) und Meir Blum. 1958 wohnten sie in der Herzlstraße 26, Kfar Ata bei Haifa.

Miriam Blum verlor in der Shoah drei Geschwister: Josef, Kurt und Alice Scherer. Kurt Nathan Blum verlor seinen Vater, Max Blum, seine Stiefmutter, Johanna Blum geborene Rein und seine Schwester Franziska. Sie wurde auf dem gleichen Transport wie Josef Scherer nach Auschwitz deportiert. Für die Familie Blum gibt es in Iggelheim Stolpersteine. Miriam Blum füllte für ihre zwei Geschwister Alice und Josef Scherer in Yad Vashem je ein Gedenkblatt aus, Kurt Nathan Blum für seinen Vater und seine Schwester.

Quellen und Literatur

  • Standesamt Sinsheim, Geburts-Hauptregister der Gemeinde Sinsheim, Amtsgerichts Sinsheim, für das Jahr 1910, Nr. 56.
  • Stadtarchiv Sinsheim, Heirats-Register Sinsheim 1934–1937, 1936, Nr. 20; Sammelakten zum Heirats-Hauptregister Sinsheim 1935–1938.
  • Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 99/001 Bü 161.
  • Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim, Arbeitskreise, AK für Vielfalt und gegen Extremismus, Stolpersteine,

Flyer zur Stolpersteine-Verlegung am 10. Juli 2015

  • SWR2 Stolpersteine – Ein Stein, ein Mensch, eine Stimme, Podcast, Kurt Blum, Böhl-Iggelheim, vom 14. April 2015,

Podcast anhören

  • Berichte von Hanna und Rafael Wertheim bei einem Besuch im Jahr 2024.

Bildnachweise

  • Privatbesitz

Autorin

Wiltrud Flothow